Das letzte Röntgenbild hat gezeigt, dass mein Schlüsselbein wieder vollständig verheilt ist. Ich darf mich nun endlich wieder uneingeschränkt auf Singletrails fortbewegen.
15.11.08 Good news
23.7.08 On the road again
Die Operation habe ich nun seit einiger Zeit hinter mir, und mit dem Spitalaufenthalt hat sich bei mir auch eine Bildungslücke geschlossen. Ich war nämlich- zwecks Operation- noch nie dort.
Mein Schlüsselbein wurde mit einer Titanplatte und einigen Schrauben bestückt, damit die Knochen möglichst in ihrer ursprünglichen Position wieder zusammenwachsen können. Die Splitter, welche nicht mit Schrauben fixiert werden konnten, brauchen nun einfach noch etwas Zeit, um dort, wo sie hingehören, wieder festzuwachsen.
Mittlerweile ist mein linker Arm aber schon fast wieder einsatzfähig. Die Beweglichkeit ist noch etwas eingeschränkt, aber das wird sich mit etwas Geduld hoffentlich wieder wie zuvor einstellen. Was ich jedoch noch während einiger Wochen vermeiden sollte, sind Erschütterungen und das Tragen von Lasten. Biken steht somit auch noch auf der Liste des Verbotenen. In den letzten Wochen trainierte ich häufig auf der Rolle (und erhöhte meinen Rekord auf 7h nonstop (ohne Fernsehen : ) ) oder ging spazieren, um nicht ganz untätig sein zu müssen. Und heute wagte ich mich sogar wieder nach draussen auf den Asphalt. Mit 152 km und 2000 Höhenmeter verbrachte ich gleich einige Stunden auf dem Velo, aber es klappte mit etwas Vorsicht und regelmässigem "einhändig" oder "freihändig" fahren erstaunlich gut. Ich hoffe, dass die Heilung weiterhin nach Plan verläuft und freue mich schon auf die erste Ausfahrt ins Gelände!
27.6.2008 Verletzungspause
Weil ich beim Inlinetraining auf einem nassen, auf der Strasse liegenden Grasbüschel ausgerutscht bin, ist für mich nun vorübergehend Pause angesagt: Ich habe mir das Schlüsselbein gebrochen und werde am Dienstag operiert. Bleibt zu hoffen, dass Sommerferien auch im Spital erholsam sind und das Ganze dann auch gut verheilt.
22.6.2008 Black Forest Marathon Kirchzarten DE
15.6.08 Europameisterschaft MTB Marathon Albstadt
Die Schweiz hat ihre Europameisterinnen! Esther Süss liess der Konkurrenz im Damenrennen das Nachsehen und siegte vor der Finnin Pia Sundstedt. Mit dem Sieg von Corina Gantenbein kam auch der Titel bei den U23 Damen in die Schweiz. Und nicht zuletzt zeigen auch die 2 Bronzemedaillen von Urs Huber und Antonia Wipfli sowie zahlreiche weitere Top Ten Platzierungen, dass die Schweiz zu den stärksten Bike-Nationen gehört.
Ich selber ging mit dem Motto "Du hast keine Chance, also nutze sie !" in den Wettkampf. Die Müdigkeit, welche ich in den Tagen vor dem Rennen gespürt hatte, musste nun der Nervosität weichen. Ich startete langsam, merkte aber bald, dass ich ganz gute Beine hatte. Bereits nach dem ersen Aufstieg konnte ich einige Fahrerinnen überholen. Nun galt es, mich einer Gruppe anzuschliessen, da eine Solofahrt in den zahlreichen flachen Passagen im Wind zuviel Kraft gekostet hätte. Ich fand bald in einer 5er Gruppe Unterschlupf und fühlte mich da ganz wohl, bis ich ein Geräusch vernahm, welches mir bereits beim Marathon im Tessin zu Ohren gekommen war: Ein Zischen aus meinem Hinterrad. Die Luft war also draussen und ich mitten im Wald. Meine Bemühungen, das Ganze wieder in Ordnung zu bringen, scheiterten bereits beim Versuch, den Pneu aus den Felgen zu lösen. Nun blieben mir zwei Möglichkeiten: Mich weiterhin selber dumm anzustellen, oder Hilfe zu holen. Variante eins war aussichtslos, Variante zwei auch. Dennoch entschied ich mich für Variante 2 und nach einem längeren Fussmarsch kam ich auf eine Lichtung mit Zuschauern. Darunter befanden sich auch zwei Biker, welche mir dann zum Glück helfen konnten (aber auch diese hatten Mühe, den Pneu von den Felgen zu bekommen...). Da ich zu diesem Zeitpunkt bereits von sämtlichen Fahrerinnen überholt worden war, sah ich keinen Sinn mehr darin, die vier weiteren Rennstunden auf mich zu nehmen.
Meine Aufgabe wird es nun sein, mir etwas technisches Flair im Plattenflicken anzueignen, damit dies in Zukunft keine Begründung für die Aufgabe eines Rennens mehr sein kann...
12.6.08 EM Fieber!
Kaum ein Phänomen vermag momentan die Menschenmassen so sehr in seinen Bann zu ziehen, wie die Fussball EM. Wohin man sich auch bewegt, sie ist allgegenwärtig. An jeder Ecke gibt es eine Fanmeile, zahlreiche "public viewing"-Veranstalter buhlen um die grössten Personenansammlungen vor ihrer Grossleinwand. Sogar die Bratwürste und Cervelats in der Fleischabteilung der Migros sind zum EM-Fan-Artikel verkommen.
Auch bei meinen Trainings ist die Fussball EM stets zu spüren. Aufgrund der im Fahrtwind flatternden Fähnchen wird einem jeweils sofort klar, welche Nation die lenkende Person des vorbeifahrenden Wagens unterstützt.
Hätte ich den gestrigen Abend nicht vor dem Fernseher verbracht, so wäre mir spätestens bei meiner Trainingsfahrt heute morgen klar geworden, was vorgefallen war: Die flatternden Schweizerkreuze waren von den Autos verschwunden. Nur am Strassenrand war ab und zu ein zerrissenes Schweizerfähnchen zu erkennen, welches dort vom Regen durchnässt sein Schattendasein fristete.
Aus der Traum vom EM Titel. Die letzten Hoffnungen wurden in den Wasserlachen des St. Jakobparks regelrecht ertränkt. Die EM wäre für die Schweizer aus und vorbei, gäbe es da nicht noch eine andere Sportart. Eine Disziplin, in der die Werte des Sportes noch mehr zählen als politische und ökonomische Normen. Eine Sportart, welche zwar ein Schattendasein fristet wie die gestürzten Schweizerfähnchen am Strassenrand, aber bei der die Schweiz zu den favorisierten Nationen gehört. Bleibt zu hoffen, dass die Zuschauer am Streckenrand bei der Mountainbike Marathon EM nicht nur nach Albstadt geschleppte VIPs und Politiker sind, sondern Leute, welche aus echtem Interesse am Sport die Wettkämpfe verfolgen.
Die Zahl der Schweizerfans wird dort zwar begrenzt sein, und die Rufe am Streckenrand werden niemals die Lautstärke der Hymnen im Stadion erreichen, aber ein "Hopp Schwiz" aus dem Herzen eines Fans wird es hoffentlich von Zeit zu Zeit zu hören geben. Und wer weiss, vielleicht gewinnt die Schweiz doch noch einen EM-Titel...
8.6.08 IXS Classic ELSA Bike Estavayer
Anlässlich des zweiten Laufes der IXS Classic Marathon Serie wurden wir Biker/innen mit einer Strecke konfrontiert, welche sich in fast allen Bereichen vom Rennen im Tessin unterschied. Viele Richtungsänderungen und kurze Aufstiege verlangten ständige Rhythmuswechsel. Die einzige Gemeinsamkeit war wohl der vom Regen aufgeweichte Boden, welcher es wieder schonunglos auf unsere Kraftreserven abgesehen hatte. Mein Start erfolgte kurz nach 12 Uhr. Das Rennen begann ziemlich hektisch, da wegen der kurzen Renndauer von Anfang an verbissen um jede Position gekämpft wurde. Ich versuchte verbissen mitzukämpfen, doch leider gelang mir die Startphase nicht ganz ohne Schwierigkeiten. Je länger das Rennen aber dauerte, desto besser fand ich mich darin zurecht. Es gelang mir denn auch, zu Vivienne Meyer, welche an dritter Stelle fuhr, aufzuschliessen. Gegen Ende des Rennens konnte ich mich von Vivienne absetzen und zur Zweitplatzierten Marielle Saner aufschliessen. Meine Aufholjagd hatte jedoch ziemlich viel Kraft gekostet, sodass ich Marielle den zweiten Rang nicht mehr streitig machen konnte, als Dritte durchs Ziel fuhr und mich nun über den zweiten Podestplatz im zweiten Rennen der Serie freuen kann. Nun gilt es, die Konzentration wieder auf meine Diplomprüfungen zu richten, bevor es dann nächstes Wochenende bei der Marathon Europameisterschaft im deutschen Albstadt so richtig zur Sache gehen wird...
1.6.08 IXS Classic Monte Generoso
Endlich war es soweit, der lang ersehnte Marathon Saisonauftakt stand vor der Tür. Voller Vorfreude auf viel Sonnenschein und ein gutes Rennen machte ich mich auf ins Tessin, nach Mendrisio. Nachdem wir am Samstag beim Einfahren noch von einem Regenguss überrascht wurden, zeigte sich das Wetter am Sonntag vor dem Start von der besseren Seite. Dennoch wurde uns angekündigt, dass die Strecke wegen der Regenfälle im Vorfeld sehr schlammig sein würde.
Bereits kurz nach dem Start zog sich das Fahrerfeld in die Länge. Meine Teamkollegin Erika Dicht und ich konnten uns im Verfolgerfeld halten und bereits einen kleinen Vorsprung in den ersten Aufstieg mitnehmen. Den ersten Berg passierten wir auf Rang eins und zwei. Anschliessend folgte eine Tragpassage, welche in die erste ruppige Abfahrt hinein führte. Die spitzigen Steine wurden mir dann auch zum Verhängnis: In meinem Hinterrad herrschte plötzlich luftleerer Raum. Da ich mich in der Reparatur platter Reifen als nicht sehr begabt einschätzen würde, schluckte ich erst einmal leer, bevor ich vor mir das Schild "Reparatur 200m" entdeckte. Dieses liess mich hoffen und ich rannte so schnell wie möglich zum Reparaturposten. Während die beiden Mechaniker ganze Arbeit leisteten, blieb mir nichts anderes übrig als zu hoffen, dass ich keinen Rang verlieren würde. Gross war dann auch die Erleichterung, als ich das Rennen immer noch an zweiter Stelle liegend wieder aufnehmen konnte. Der Streckenabschnitt, welcher nun folgte, führte durch das italienische Gebiet des Monte Bisbino. In der folgenden, langen Abfahrt konnte ich den Rückstand auf Erika wieder etwas verringern. Doch des Rennens Ende war noch nicht in Sicht, zuerst mussten noch 800 Höhenmeter auf einem Römerweg erklommen werden. Mir gelang es nicht mehr, den Rückstand bedeutend zu reduzieren, doch nach etwas mehr als 3.5 Stunden Fahrzeit durfte ich als Zweite über die Ziellinie fahren. Dass ich damit den Doppelsieg fürs Wheeler Swiss Team verwirklichen konnte, war natürlich umso schöner :-)
18.5.08 Bike Cup Ostschweiz Walenstadt
Wie bereits vor einem Jahr zeigte sich das Wetter am Rennen in Walenstadt von der dunklen Seite. Nun hiess es also Schlammpneus montieren und mich möglichst ohne gröberen Bodenkontakt durch die Rutschpartie zu kämpfen. Trotz des langsamen Startes gelang es mir im Laufe des Rennens einen Vorsprung von fast 2 Minuten auf Anita Steiner herauszufahren, somit konnte ich auch das zweite Rennen des Bike Cup Ostschweiz für mich entscheiden.
3./4. Mai 2008 Bikerennen Thal und Hulfteggstafette Mühlrüti
Nachdem ich am Freitag eine ausgiebige Trainingstour bei schönstem Wetter geniessen konnte, ging ich am Samstag an den Start meines Heimrennens in Thal, welches im Rahmen der Rennserie "Bike Cup Ostschweiz" ausgetragen wurde. Obwohl nur 2 Runden zu fahren waren, spürte ich das lange Training vom Vortag noch etwas in den Beinen. Dennoch reichte es, wenn auch nur knapp, zum Sieg. Zweite wurde Lilian Huwyler, dritte Nadine Rieder.
Am Sonntag hiess es an der Hulftegg-Stafette im toggenburgischen Mühlrüti bereits wieder "auf in den K(r)ampf". Mit dem Team "Appenzeller Vorderländerinnen" kämpfte ich um den Sieg an diesem Polysport-Event. In den Sparten Inline, Geländelauf, Bike, Rennrad und Tallauf galt es, die Zeit möglichst in Schach zu halten. Die Erleichterung war denn auch gross, als unsere Schlussläuferin als Erste im Ziel einlief und wir uns mit einem komfortablen Vorsprung von 10 Minuten als Siegerinnen feiern lassen durften.
5.4.08 Swisspowercup Winterthur
Bereits am Samstag wurden am Brühlberg in Winterthur die Rennen für die Lizenzkategorien ausgetragen. Da das Wetter in den vergangenen Tagen oft regnerisch war, war zu erwarten, dass sich dies auch entsprechend auf den Streckenzustand auswirken würde. Glücklicherweise wurden die Trails, welche nicht fahrbar waren, durch eine Kiesstrasse ersetzt, sodass ein schnelles Rennen erwartet werden konnte. Mein Start in den Wettkampf war jedoch alles andere als schnell. Von der Spritzigkeit am Start, welche ich letzte Woche in Buchs "geniessen" durfte, war nichts mehr zu spüren. Ich beendete die Startrunde lediglich auf Position 24. Trotzdem fand ich während des Rennens meinen Rhythmus und konnte mich mit gleichmässigen Rundenzeiten auf den 15 Rang vorarbeiten. Damit ist mir wiederum ein gutes Resultat gelungen und ich hoffe, dass es so weiter geht. Das Rennen wurde von Maroussia Rusca gewonnen, vor Petra Henzi und der deutschen Adelheid Morath.
30.3.08 Swisspowercup in Buchs
Am vergangenen Wochenende startete der Swisspowercup mit dem Rennen in Buchs in die neue Saison. Wie jedes Mal zu Beginn der Saison ist die Spannung sowohl bei den Teilnehmenden als auch bei den Zuschauern sehr gross, da niemand so richtig weiss, wer leistungsmässig wo steht.
Ich ging in Buchs ohne grosse Erwartungen an den Start, da ich weder systematisches Aufbautraining noch einen Formschliff im Süden aufzuweisen hatte, und auch die Belastung des Studiums nicht ganz ohne war. Nach dem Start war ich denn auch positiv überrascht, dass ich meinen Konkurrentinnen so gut zu folgen vermochte. Etwa zur Rennhälfte bekam ich jedoch zu spüren, dass meine Kräfte etwas nachliessen. Für die Schlussrunde versuchte ich mich dann nochmals zu motivieren und es gelang mir, noch zwei Ränge gut zu machen. Froh darüber, ohne Sturz oder Defekt über die Runden gekommen zu sein erreichte ich das Ziel auf Platz18. Mit diesem Ergebnis bin ich ganz zufrieden und es stimmt mich für die bevorstehende Saison optimistisch.
Bereits nächsten Samstag gehts weiter mit dem Swisspowercup in Winterthur...
23./24.2.08 Kids-Bike-Kurse
Bei super Wetter und fast schon sommerlichen Temperaturen hatte ich das Vergnügen, zusammen mit den Kids zwei Tage auf dem Bike zu verbringen. Neben Geschicklichkeitsübungen und Reparaturkurs standen natürlich auch einige Ausfahrten auf dem Programm. Während wir am Samstag den Wald unsicher machten, führte die Tour vom Sonntag in Wassernähe, wo wir die ersten "outdoor-Grillversuche" des Jahres starteten. Trotz des ziemlich starken Windes gelang es uns schliesslich, das Feuer zum Brennen zu bringen, sodass nicht nur wir, sondern auch die Würste ins Schwitzen kamen...






